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Kirchen und Kapellen

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Ering

Foto: Gemeinde Ering

Die bedeutende spätgotische Kirche (etwa 1478), wurde vermutlich von Hans Wechselberger aus Burghausen gebaut. Der im Kern spätbarocke Hochaltar wurde mehrfach verändert. Die Seitenaltäre sind um 1685 entstanden. Im Chor ist ein kleinformatiger Zyklus der 12 Apostel in ländlichem Rokoko zu sehen. Der Altar der angebauten Anna- oder Schlosskapelle ist 1709 entstanden, er wird flankiert von zwei gewundenen, früchteumrankten Säulen, sowie von den Figuren der Heiligen Lautentius und Ottilia. Die Schutzmantelmadonna über dem Portal wurde 1441 geschaffen. Sehenswert sind die Grabdenkmäler der Grafen von Paumgarten und Frauenstein.

Pfarrkirche St. Mauritius in Münchham

Foto: Gemeinde Ering

Der spätgotische Bau hat Rokokoaltäre. Der Hochaltar ist um 1740 entstanden, die Seitenaltäre um 1750.

Kirche St. Johannes und Paul in Pildenau

Foto: Gemeinde Ering

Ein im Kern romanisches Kirchlein (13. Jhr.). Der kurze Schindelturm, sowie das Netzrippengewölbe wurden 1568 erneuert. Der spätgotische Flügelaltar aus der Salzburger Schule (um 1470), ist zur Zeit der Chorerneuerung (1621), auf die Seite gerückt worden. Sein Nachfolger ist ein zweisäuliger, manieristischer Aufbau mit Seitenfiguren, das Altarblatt zeigt die Enthauptung der Wetterheiligen Johannes und Paulus. Einer Überlieferung zufolge war Pildenau die Heimat von Bischof Poppo, dem späteren Papst Damasus II.

Wallfahrtskirche St. Anna

Foto: Gemeinde Ering

Die Ausstattung des reizvollen spätgotischen Baus (ab 1520), stammt aus dem 17. Jahrhundert. Vom südlichen Seitenaltar (1636), lässt sich der Übergang bis zum Frühbarock am Hochaltar (sog. Bauernbarock um 1680) verfolgen. Bei den Restaurierungsarbeiten wurden seltene Schildpattbemalungen am Hochaltar freigelegt. Das Kirchlein soll durch ein Gelübde von Kaufleuten aus Braunau, die auf dem reißenden Inn in Not gerieten, entstanden sein.

Kreuzbäckerkapelle

Foto: Gemeinde Ering

Der Name des steinernen Kuppelbaus mit Holzschindeldach setzt sich aus den Wallfahren zusammen, „die mit dem Kreuz gingen“ und den Bäckern, welche gegen Standgebühr an Wallfahrtsstraßen ihre Brotstände errichten durften.

Pestkapelle

Von der Pest- und anderen Kapellen, von Bildstöcken und Wegkreuzen Seit dem Mittelalter werden an markanten Punkten in Feld und Flur Kreuze, Bildstöcke (Marterl) und Kapellen als Zeichen von Tod und Erlösung gesetzt. Die Bezeichnungen erinnern an Sühne, Pest, Unwetter, oder sind Zeichen des Dankes.