Sprungturm im Eringer Inntalbad jetzt doch geöffnet – dank 18 ehrenamtlicher Helfer

Das Inntalbad Ering (Landkreis Rottal-Inn) wird seit der aktuellen Badesaison erstmals nach einem neuen Konzept betrieben – damit einher ging bislang auch, dass die Sprunganlagen gesperrt bleiben mussten. Doch jetzt fand sich eine Lösung dafür.
 

Seit diesem Jahr stellt die Gemeinde keine Wasseraufsicht mehr, dafür kann das Bad nun kostenlos besucht werden (PNP berichtete mehrfach). Eine gravierende Änderung gab es in diesem Zusammenhang auch beim Sprungbetrieb an den Sprunganlagen. Diese wurde gesperrt, denn sie dürfen nur genutzt werden, wenn die Sprünge beaufsichtigt sind. Ohne dauerhafte Wasseraufsicht, wie es sie seit heuer eben nicht mehr gibt, ist ein Sprungbetrieb nicht möglich.

 

Drei-Meter-Turm zeitweise geöffnet

Aufgrund zahlreicher Wünsche der Badegäste, den Sprungbetrieb weiterhin zu ermöglichen, wurde nun nach einer Lösung gesucht, die mit dem neuen Nutzungskonzept rechtlich vereinbar ist. Bürgermeister Johann Wagmann erläuterte, dass dies zwischenzeitlich gelungen sei. Der bislang komplett gesperrte Drei-Meter-Sprungturm kann nun zumindest zeitweise wieder geöffnet und genutzt werden.

Diese positive Entwicklung ist maßgeblich dem ehrenamtlichen Engagement eines Teams von 18 Personen zu verdanken, die sich bereit erklärt haben, ohne finanzielle Gegenleistung als Sprungturmaufsichten zu fungieren. Einige der Helfer verfügen bereits über die notwendige Qualifikation, wie Mitglieder der BRK-Wasserwacht Ortsgruppe Ering, andere haben diese mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde nachträglich erworben. 

Dieser Tage wurden die freiwilligen Helfer offiziell von Bürgermeister Wagmann beauftragt. Sie erhielten T-Shirts und Sachausstattung, darunter Trillerpfeifen, um ihre Aufgaben ordnungsgemäß ausführen zu können. Nach einer Einweisung durch Geschäftsstellenleiter Stefan Zwicklbauer und den ehemaligen Bademeister Sascha Wenninger konnte der Sprungbetrieb starten. Zahlreiche vor allem jüngere Badegäste nutzten bei hochsommerlichen Temperaturen den Drei-Meter-Turm und zeigten dabei oft akrobatische Sprünge.

 

Nutzungsdauer auf zwei Stunden pro Tag begrenzt

Die Gemeinde Ering fasst die wichtigsten Verhaltensregeln für den Sprungbetrieb wie folgt zusammen: Die Sprunganlagen dürfen nicht benutzt werden, wenn sie gesperrt sind; die Nutzungsdauer ist auf maximal zwei Stunden pro Tag begrenzt; die Sprungtürme dürfen nicht von mehreren Personen gleichzeitig benutzt werden; und Sprünge sind nur erlaubt, wenn der Sprungbereich frei ist. Die Anweisungen der Sprungturmaufsichten sind verbindlich.

Bürgermeister Wagmann dankte allen Beteiligten herzlich für ihren Einsatz zugunsten der Gemeinde und der beliebten Einrichtung Inntalbad, die weit über die Gemeindegrenzen hinaus geschätzt wird. „Es zeigt sich erneut, was ein gutes und konstruktives Miteinander zwischen Gemeinde und Ehrenamtlichen bewirken kann“, betonte er abschließend. Die Gemeinde Ering wünscht allen Besucherinnen und Besuchern eine angenehme und unfallfreie Badesaison 2025.
 

Quelle: PNP
 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Ering
Di, 22. Juli 2025

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