Um Ering, das „sagenumwobene Dorf“, ranken sich einige Geschichten und Legenden, deren steinerne Zeugen zahlreiche Marterln, Kirchen und Kapellen sind – wie die Pestkapelle, die Wunderkapelle oder die Kreuzbäckerkapelle.
Die Kirche in Pildenau erinnert an die Geburtsstätte von Poppo von Brixen, der im Jahr 1048 als Damasus II. für nur 24 Tage Papst war.
Sehenswert ist auch die Wallfahrtskirche St. Anna mit ihrem Kreuzweg und den Gräbern der Schlossbesitzer von Ering.

Die umgebende Landschaft ist durch das weite Tal des Inns geprägt, der zugleich die Landesgrenze nach Oberösterreich bildet.
Die begleitenden Feuchtgebiete und Auwälder sind ein einzigartiges Natur- und Vogelschutzgebiet und als „Europareservat Unterer Inn“ seit den 1970er-Jahren geschützt.
Mit dem Nachbarland ist die Region freundschaftlich verbunden und in den vergangenen Jahrzehnten durch die verbreiterte Innbrücke zwischen Ering und Frauenstein und viele gemeinsame Wander- und Radwege zu einer grenzüberschreitenden Urlaubs- und Freizeitregion zusammengewachsen.
Touristen wie Einheimische schätzen außerdem das beheizte Inntal-Schwimmbad in Ering sowie die Nähe zur Golfregion und zum Bäderdreieck mit Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach.
