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Es läuft im NaTour-Wagon

Ering. Die staatlich anerkannte Umweltstation, das Naturium am Inn in Ering, hat sein Modellprojekt „Neue Angebote im NaTour-Wagon“, das vom Bayerischen Umweltministerium gefördert wurde, erfolgreich abgeschlossen. Die Bilanz dazu fällt positiv aus.

Ziel des Projekts war laut einer Pressemitteilung unter anderem die Konzeption neuer, mobil einsetzbarer Umweltbildungsprogramme, abgestimmt auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppen. Darüber hinaus sollte eine verstärkte Ansprache von Gruppen erfolgen, für die bisher nur wenige Angebote im Naturium bestanden, nämlich Kindergärten sowie Jugendliche der Sekundarstufe. Für die Auswahl der Themen wurden zunächst die beiden genannten Zielgruppen selbst kontaktiert.


Im Fragebogen für die Kindergartenleitungen ging es unter anderem um „Wie sollte ein Umweltbildungsangebot aussehen, damit es für den Kindergarten möglichst gut nutzbar ist?“ oder „Welche Themen sind für die Kinder und den Kindergarten interessant?“. Dabei zeigte sich, dass besonders Tiere, die Natur im Jahreslauf und das Thema Müll von großem Interesse sind. „Letztendlich haben wir uns für die Themen Frosch, Ente und Müll entschieden, da diese den Kindern auch im Alltag begegnen und somit auch ein Weiterforschen möglich ist“, erklärt Claudia Schmidt, Leiterin des Naturiums am Inn.

Erarbeitet wurden drei mobil einsetzbare Programme, die entweder im Naturium oder auch direkt an den Kindergärten stattfinden können: „Freche Frösche“, „Alle meine Entchen“ und „Mülldetektive“. Die Tier-Themen ermöglichen eine spielerische Beschäftigung mit dem Leben dieser Arten. „Passend zur Jahreszeit beschäftigen wir uns mit Überwinterungsstrategien, der Entwicklung der Jungtiere und weiteren spannenden Themen aus der Welt der Frösche und Enten“, so Schmidt.


Die beiden Programme sind modular aufgebaut und können entweder als Einzelprogramm oder als vierteilige Serie über das ganze Jahr hinweg gebucht werden. Im Rahmen der „Mülldetektive“ beschäftigen sich die Kinder damit, welche unterschiedlichen Arten von Müll es gibt und wie sich Müll vermeiden lässt.

Mit den Jugendlichen fanden Einführungsworkshops statt, um ihnen das Thema Nachhaltigkeit näherzubringen. Dabei kamen vor allem die jungen Leute zu Wort. Sie konnten angeben, was sie besonders interessiert und mit was sie sich gerne vertieft beschäftigen würden. Dabei kamen viele Ansätze zustande, von nachhaltiger Ernährung und Kleidung über Müll und Plastik bis zu Energie und Mobilität.


Eine Projektgruppe der Montessorischule Rotthalmünster entschied sich für das Thema nachhaltige Ernährung und arbeitete gemeinsam mit Honorarkraft Lisa Ornezeder am entsprechenden Schulklassenprogramm. Anhand des Beispiels Spaghetti Bolognese wurden verschiedene Faktoren unter die Lupe genommen, etwa wo das Essen herkommt, welche Auswirkungen es auf das Klima hat und an welchen Stellschrauben für eine nachhaltige Ernährung gedreht werden muss.

Zusätzlich wählte das Naturium-Team aus den weiteren Vorschlägen noch das Thema „nachhaltige Kleidung“ aus. Auch dieses Thema betrifft die Jugendlichen direkt in ihrem Alltag. „Die heutige schnelllebige Kleidungsindustrie ist weder sozial noch ökologisch nachhaltig. Wir untersuchen beispielsweise, wie weit eine Jeans reist oder wer an einem Turnschuh verdient – und versuchen gemeinsam Lösungsansätze für mehr Nachhaltigkeit in der Mode zu finden“, sagt Claudia Schmidt. Die Programme sind für die fünfte bis zehnte Jahrgangsstufe konzipiert und ebenfalls mobil einsetzbar.


Im Rahmen des Projekts wurden die neuen Programme bereits an verschiedenen Kindergärten und Schulen ausgetestet.

Die neuen Angebote können ab sofort beim Naturium gebucht werden. Weitere Informationen jederzeit unter www.naturium-am-inn.eu.

 

Quelle: PNP

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Veröffentlichung

Di, 10. Januar 2023

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Gemeinde Ering

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